Einladung zur Diskussionsveranstaltung mit Kulturstadtrat Torsten Kühne (CDU)

Empört Euch – Engagiert Euch

Kurt-Tucholsky-Bibliothek erhalten!

Der Bezirk Pankow will im Bereich Weiterbildung und Kultur angesichts seiner desolaten Finanzlage die Kurt-Tucholsky-Bibliothek sowie weitere bezirkliche Kultureinrichtungen schließen.

http://tunnichts.de/Abendschau_klein.mp4

Deshalb laden wir alle interessierten Mitbürger_innen zu einer

 

Diskussionsveranstaltung mit dem Pankower Kulturstadtrat Torsten Kühne (CDU)

 

über seine Einsparvorschläge für den Kulturhaushalt 2012/13 ein.

Donnerstag, 02. Februar 2012, 19.30 Uhr

im Veranstaltungsraum

der Kurt-Tucholsky-Bibliothek

Esmarchstr. 18

WICHTIG: ONLINE PETITION HIER UNTERSCHREIBEN:

http://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-kulturellen-einrichtungen-in-berlin-pankow

Mittwoch, 25. Januar 2012 at 13:23 2 Kommentare

Geplante Schliessung der Kurt-Tucholsky-Bibliothek – offener Brief an Bezirksstadtrat Kühne

Berlin, 16. Januar 2012

Offener Brief an

Dr. Torsten Kühne

Bezirksstadtrat Pankow

Fröbelstr. 17, Haus 6
10405 Berlin

 

Vorstand Pro Kiez e.V.

Esmarchstraße 18

10407 Berlin

 

Betrifft: Zukunft der Kurt-Tucholsky-Bibliothek

 

Sehr geehrter Herr Dr. Kühne,

wir haben erfahren, dass die Kurt-Tucholsky-Bibliothek geschlossen werden soll.

Wie Sie sicherlich wissen sollte die Kurt-Tucholsky-Bibliothek schon vor bald 5 Jahren geschlossen werden.

Dagegen regte sich großer Widerstand der Nutzer und von zahlreichen Bürgern des gesamten Einzugsbereichs. Es wurden damals die Räume kurzzeitig besetzt, 5000 Unterschriften gesammelt und die Schließung erfolgreich verhindert.

Es wurde erreicht, dass bis zur Wiederbesetzung der Bibliothek mit hauptamtlichen Bibliothekaren die Bibliothek ehrenamtlich von dem Verein Pro Kiez e.V. betrieben wird. Dies wurde vertraglich zwischen dem Bezirk Pankow und dem Verein festgeschrieben.

Seit 2008 hat die Bibliothek 18 Stunden in der Woche geöffnet. (Jeweils 4 Stunden am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, und 2 Stunden am Samstag.)

Sie ist im Verbundnetz der öffentlichen Bibliotheken Berlins verblieben und wird in enger Abstimmung mit der Zentralbibliothek (Heinrich-Böll-Bibliothek) nach den Qualitätskriterien der öffentlichen Bibliotheken geführt.

Ohne die außerordentliche Unterstützung durch die Heinrich-Böll-Bibliothek wäre dies nicht möglich gewesen, aber auch nicht ohne den kontinuierlichen und engagierten Einsatz von mittlerweile 30 ehrenamtlichen Helfern, die Woche für Woche den Betrieb gewährleisten.

Neben den regulären 18 Stunden Öffnungszeit werden zudem jede Woche Leseförderungen für benachbarte Schulen und Kindergärten durchgeführt. Dadurch unterstützen wir die Rahmenlehrpläne der Berliner Schulen. Im Jahr 2011 nahmen daran 1110 Kinder teil.

Die Bibliothek liegt zudem direkt neben der Homer Grundschule, was einen gefahrenfreien Zugang der Kinder über den Pausenhof ermöglicht. (Hier hoffen wir sie als „Grenzflächenforscher“ zu überzeugen.)

Die Bibliothek leistet damit einen Beitrag zur kindlichen Bildung der nicht unterschätzt werden sollte. Über 50% der Ausleihen sind Medien für Kinder und Jugendliche.

Zudem sind die Ausleih- und Benutzerzahlen kontinuierlich (im letzten Jahr sogar um 33% bzw. 16%) gestiegen.

Die aktuellen Zahlen enthalten die folgenden drei Tabellen.

Entleihungen 2010 Entleihungen 2011 Steigerung in % Entleihungen Kindermedien 2011
49618 65963 33 33238

 

Teilnehmer   Leseförderung Kinder 2010 Teilnehmer   Leseförderung Kinder 2011 Steigerung in %
755 1110 47

 

Besucher 2010 Besucher 2011 Steigerung in %
20273 23511 16

 

Wir denken, dass diese Zahlen ein eindeutiger Beleg dafür sind, diese wichtige Bildungs- und Kultureinrichtung zu erhalten.

Die Zahlen zeigen auch, dass das Angebot nicht nur notwendig ist, sondern auch stark nachgefragt wird. Zudem werden für das Anliegen des Zugangs zu Büchern (insbesondere für Kinder) nicht nur Forderungen an den Bezirk erhoben, sondern es wird der Ernst dieses Anliegens durch tagtägliches bürgerschaftliches Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter untermauert.

Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet bei der von allen Parteien geforderten Bildung im Kindesalter gespart werden soll, und dann auch noch an einer Stelle wo dieser Bildungsauftrag sowieso nur noch mit Hilfe von ehrenamtlicher Tätigkeit erfüllt werden kann.

Wir bitten Sie daher, den Standort Kurt-Tucholsky-Bibliothek zu erhalten und freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

Wir laden sie hiermit sehr herzlich zu der Mitarbeiterversammlung (der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kurt-Tucholsky-Bibliothek) am Montag, den 30. Januar 19:30 Uhr in den Räumen der KTB, Esmarchstraße 18 (1.Stock) ein. Dabei können wir Sie und Sie unsere Arbeit kennenlernen.

Sollte Ihnen dieser Termin nicht passen, dann nennen Sie uns bitte einen anderen Termin für ein persönliches Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen,

für den Vorstand Pro Kiez e.V.

Johannes Lutz (Schriftführer)

Montag, 16. Januar 2012 at 22:40 1 Kommentar

Ausstellung – Fotografien aus den 80er Jahren

Thomas Franze

Spätzeit an der Oder – Fotografien aus den 80er Jahren

Das Oderdorf Kienitz war in den achtziger Jahren das zweite Zuhause des Berliner Fotografen Thomas Franze (Jg. 1952). Seine Bilder aus jener Zeit, von denen hier nur eine kleine Auswahl zu sehen ist, zeugen von der Verbundenheit mit der Landschaft am Grenzstrom und den dort lebenden, arbeitenden, feiernden Menschen. Denn gefeiert wurde trotz des in der DDR-Provinz allgegenwärtigen Verfalls, den das Gros der hier gezeigten Arbeiten dokumentiert. Das Schwarz-Weiß der Fotos verleiht gerade den gegenständlichen Motiven Strenge und Würde, eine Art Schönheit, die jedoch nichts beschönigt.

Die Ausstellung ist vom Oktober 2011 bis zum Januar 2012 zu den üblichen Öffnungszeiten in den Räumen der Kurt-Tucholsky-Bibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Montag, 28. November 2011 at 17:21 Hinterlasse einen Kommentar

Damals in Hanoi im Jahr des Tigers

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INA PAUL liest ihre Novelle: Damals in Hanoi im Jahr des Tigers
(Konkursbuch, Tübingen 2009)

Die Berliner Schriftstellerin, die von 1960 bis 1962 bei Radio Hanoi gearbeitet hat, schrieb die Geschichte der verbotenen Liebe zwischen einer deutschen Rundfunkjournalistin und ihrem vietnamesischen Kollegen.

Erstmals in der deutschen Literatur werden Vietnam und das Leben der Vietnamesen in Deutschland thematisiert.

Donnerstag, 10. November 2011, 20.00 Uhr
im Veranstaltungsraum der Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Esmarchstr. 18

EINTRITT FREI (gefördert vom Berliner Autorenlesefonds)

Freitag, 21. Oktober 2011 at 17:00 Hinterlasse einen Kommentar

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