taz, 20. September 2008: Engagierte dürfen weiter Bücher ausleihen

Die von Anwohnern geleitete Kurt-Tucholsky-Bibliothek kann bleiben. Zum Start der Woche des bürgerschaftlichen Engagements zeigt der Konflikt um die Bibliothek, dass ehrenamtliche Arbeit auch problematisch sein kann VON HANNES VOLLMUTH

Gute Nachricht für die Leser in Prenzlauer Berg: Die Kurt-Tucholsky-Bibliothek wird nicht aus dem Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlins (VÖBB) ausgeschlossen. Darauf einigte sich die Verbundskonferenz am Freitag. Die Bibliotheksleiter der zwölf Bezirke hatten die Konferenz zuvor aufgefordert, die Bücherei aus dem Verbund zu entlassen, weil sie ehrenamtlich geführt wird. Die Leiter kritisierten, dass die ehrenamtlichen Helfer nicht genügend qualifiziert seien und zudem Zugang zu sensiblen Daten hätten. Sie befürchteten offenbar, dass das Modell der Kurt-Tucholsky-Bibliothek Schule machen könnte – und bei den Berliner Bibliotheken noch weiter gespart wird.

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