Gastbeitrag: Grüße aus dem Thälmannpark

Klaus (Lemnitz) bekräftigte die Unterstützung von Pro Kiez für die Kampagne Teddy Zweinull „Grün für alle im Prenzlauer Berg“ bei einem Spaziergang durch den Thälmannpark mit Ströbele, Wawzyniak, Kirchner und weitern über 50 Interessierten. Das gab uns viel Auftrieb und eine zusätzliche Bestätigung, auf den richtigen Weg zu sein.

Immerhin geht die Kampagne alle an , sind doch die Menschen in den umliegenden Kiezen, wie Kollwitz-, Helmholtz und Bötzowkiez, sowie die grüne Stadt und das Gebiet nördlich vom S-Bahnhof Greifswalder Straße von einer angedrohten Bebauung und Verdichtung des Thälmannparkes betroffen. Nicht nur, dass es zu keiner Entlastung des Wohnungsmarktes beitragen würde, es würden nur die Wünsche von Investoren erfüllt werden.

Wo sollen die Menschen aus den umliegenden Bezirken in Zukunft hin, wo sind Standorte der Erholung, für Sport- und Spielaktivitäten wäre kein Platz mehr, Kultur würde an den Rand gedrängt werden, Bildung finde kaum noch statt. Wenn der Thälmannpark genauso zu gebaut wird, wie die umliegenden Gebiete, würde es zu einem städtepolitischen Desaster kommen. Die Kampagne zeigt andere Wege und bittet um Unterstützung, weil die Forderungen tatsächlich allen zu Gute kommen würde.

Stadtrat Kirchner favorisiert als grüner Politiker eine massive Bebauung. Im Gespräch ist eine Randbebauung entlang der Danziger Straße, dem Hockeyplatz soll ein Ausweichplatz gegeben werden, der Danziger Platz soll auch zugepflastert werden. Am Güterbahnhof Greifswalder Straße sollen 21-gesossige Hochhäuser entstehen. Dafür wurde bisher mit keinem der Anwohner*innen der grünen Stadt gesprochen. Die Gewobag plant ein Hochhäuser auf dem Parkplatz an der Schwimmhalle. Diese Maßnahmen würden nicht nur öffentlichen Grund und Boden, sowie auch Freiräume für jedermann/-frau vernichten, auf vielen Grundstücken gibt es noch kein Baurecht.

Wir wollen nicht ertragen, dass Deals von Politik und Investoren an den Menschen vorbei laufen, ernsthafte und -gemeinte Mitsprache von Menschen im und außerhalb des Thälmannparkes nicht hergestellt wird und bitten um Unterstützung der Kampagne, die aus unserer Anwohner-Initiative Thälmannpark entstanden ist. (Raik für die AITP)

teddyzweinull

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