Plädoyer für den Neubau einer Schulsporthalle in der D.-Bonhoeffer-Straße

Seit vielen Jahren ist in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße der Neubau einer dringend für den Schul- und Freizeitsport benötigten Sporthalle geplant. Die Finanzierung dieses Vorhabens ist gesichert. Für die Realisierung des Neubaus sind von der Stadt drei der vier dafür benötigten Grundstücke erworben worden. Die Eigentümer des vierten Grundstückes wollen ihr Grundstück nicht veräußern.

Die Arbeitsgemeinschaft Bürgerbeteiligung beim Verein Pro Kiez Bötzowviertel hat, wie vordem bereits die Betroffenenvertretung des ehemaligen Sanierungsgebietes Bötzowstraße, die Pläne des Bezirksamtes zum Bau dieser Sporthalle wie auch die Sanierung des Schulstandortes Pasteurstraße 7-11 stets begrüßt. Wir verkennen nicht das Recht der Eigentümer des für den Sporthallenbau noch zu erwerbenden Grundstücks, an ihrem Eigentum festhalten zu wollen. Wenngleich wir darauf hoffen, dass sie sich an der Suche nach einer vernünftigen Lösung beteiligen.

Was wir allerdings nicht billigen können, wenn versucht wird, von wem auch immer, Bürger der Straße mit vorgeschobenen oder vermeintlichen Argumenten gegen den Bau einer Sporthalle in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße zu mobilisieren. Das war uns Anlass, im Bötzowviertel eine Unterschriftenaktion von Befürwortern des Sporthallenneubaus zu starten. Bewohner/innen in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße hatten vor einigen Jahren ihrerseits eine Unterschriftensammlung gegen den Bau einer Sporthalle in ihrer Straße organisiert. Darauf nimmt Herr P. M. in einer Stellungnahme zu unserer Unterschriftenaktion 2014 Bezug, in der einige der damaligen Befürchtungen wiederholt. Ähnliche Argumente nannte auch Herr Strahl in einem Kommentar zu unserer Aktion auf der Internetseite von Pro Kiez. Die Begründungen für diese Ablehnung können wir indes nicht akzeptieren.

Die Ablehnung dieses Standortes wird in erster Linie auf den damit erwarteten zunehmenden Verkehr und Lärm begründet. Außerdem störe man sich an der „erschreckenden Dimension“ des geplanten Baus. Es wird kritisiert, dass die Auslegung des Bebauungsplanes 2011 in die Zeit der Sommerferien fiel,  wodurch Anwohner keine Gelegenheit hatten, rechtzeitig dazu Stellung zu nehmen. Schließlich wir darauf verwiesen, dass diese Straße nicht zum Einzugsgebiet der hiesigen Grundschule gehöre. Schließlich wird behauptet, auf der Werneuchener Wiese gäbe es einen viel geeigneteren Standort für Gymnasium und Sporthalle.

Zu den aufgeführten Argumenten haben wir eine andere Auffassung:

  • Wir verkennen nicht, dass mit einer Schulsporthalle in der Straße ein eventuell leicht erhöhtes Verkehrsaufkommen verbunden sein kann, vor allem da es in dieser Straße bislang – außer von Anliegern – keinen gravierenden zusätzlichen Verkehr gibt. Es ist allerdings die Frage, ob bei einer Nutzung als Schul- und Freizeitsport durch die Halle ein wesentlich stärkerer Kraftfahrzeugverkehr zu erwarten ist. Allenfalls rechnen wir mit einem zeitweise erhöhten Fußgänger- und Fahrradverkehr.
  • Die Planungen für die Sporthalle reichen bereits mehr als 10 Jahre zurück. In diese Planungen konnten und brachten sich auch einzelne Anwohnerinnen aus der Dietrich-Bonhoeffer-Straße ein. In der Betroffenenvertretung waren derartige Pläne vorgestellt und von den Mitgliedern begrüßt worden. Diese Pläne waren auch in Einwohnerversammlungen vorgestellt worden und fanden dort ihre Billigung. Es stimmt zwar, dass der Auslegungszeitraum des betreffenden Bebauungsplanes in die Sommerferienzeit fiel, aber das markierte ja bereits das Ende des Beteiligungsprozesses. Die Betroffenenvertretung und Pro Kiez Bötzowviertel e.V. hatte ihre Stellungnahme eingebracht.
  • Befürchtungen über ein zu groß dimensioniertes Gebäude sind insoweit zu entkräften, als sich der Baukörper die Traufhöhen der Nachbarhäuser nicht übersteigen wird und damit genehmigungsfähig ist. Wir hatten bei der Auslegung des Bebauungsplanes u.a. eine Dach- und Fassadenbegrünung vorgeschlagen, um den Baukörper aufzulockern. Dass eine Sporthalle auch äußerlich attraktiv sein kann, beweist z.B. die Sporthalle in der Fürstenberger Ecke Palisadenstraße im Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
  • Tatsächlich liegt in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße eine Grenze des Einzugsbereichs der hiesigen Homer-Grundschule. Die Straßenseite, zu der auch der geplante Sporthallenneubau gehört, liegt indes noch in ihrem Einzugsbereich. Die Einschulung von Schülerinnen und Schülern der anderen Straßenseite ist nach gesonderter Beantragung möglich.
  • Wir lehnen einen Neubau einer Schule auf der Werneuchener Wiese, wie von Bewohnern der Dietrich-Bonhoeffer-Straße vehement vertreten ab. Dies zum einen, weil es eine der ganz wenigen verbliebenen grünen Freiflächen im Gebiet ist. Bereits die Betroffenenvertretung hatte verschiedene Begehrlichkeiten unterschiedlicher Art für die Bebauung dieses Areals entschieden zurückgewiesen. Sie stützte sich dabei u. a. auf Gutachten, die die Bedeutung dieser Fläche für die Frischluftzufuhr der Innenstadt hervorgehoben hatten. Als vor ca. zwanzig Jahren die Planungen im Sanierungsgebiet begannen, gab es viele Überlegungen für ein „grünes“ Stadtquartier mit vielen Grün- und Freiflächen. Inzwischen sind etliche in Rahmenplänen für die Sanierung festgelegte grüne Inseln bebaut worden – hier sei nur auf die Bebauung der „Schweizer Gärten“ verwiesen, denen ein denkmalverdächtiges erhaltenswertes Kastanienwäldchen zum Opfer fiel. Heute wird beklagt, dass die vorhandenen Spielplätze im Bezirk – wie übrigens auch im Volkspark Friedrichshain – stark übernutzt sind angesichts des „Kindersegens“ unterdimensioniert sind.
  • Wir können nicht akzeptieren, dass statt ein seit 100 Jahren bestehendes und funktionierendes, wenngleich sanierungsbedingten Schulbaus Pasteurstraße 7-11 aufgegeben werden soll, um es dann an anderer Stelle neu zu errichten.

Abschließend möchten wir noch einmal betonen, dass wir stets die Interessen des gesamten Viertels im Blick haben. Das schließt nicht aus, dass einzelne Bewohner/innen Interessen haben, die sich nicht mit dem Gesamtinteresse treffen. Wir sehen z. B. durchaus, dass die Bewohner/innen der Dietrich-Bonhoeffer-Straße bislang in einer sehr ruhigen, gewissermaßen gegenüber benachbarten Straßen komfortablen Straße leben. Wir verstehen auch, wenn man diese Situation verteidigt. Vergleicht man die Situation der Pasteur- mit der Dietrich-Bonhoeffer-Straße, so ist die Belastung in der Pasteur-straße mit zwei Schulen, einem Supermarkt und ab kommendem Jahr mit einer Kinder- und Jugendfreizeitstätte wesentlich höher.

Wir haben fast 20 Jahre über die Errichtung von zwei Schulsporthallen im demokratischen Meinungsstreit den Vorbereitungs- und Planungsprozess begleitet. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo die Planungen durch Bautätigkeit umgesetzt werden müssen.

Pro Kiez Bötzowviertel will sich dafür einsetzen,  im Zusammenhang mit der Umsetzung des geplanten Sporthallenbaus u.a. Vorhaben ein Gremium einzurichten, in dem Bezirksamt, Bauleitung, Pro Kiez und Anwohner/innen vertreten sind.

Wir bitten die Bewohner/innen der D.-Bonhoeffer-Straße angesichts der dargestellten Gründe, Verständnis für die dringend erforderliche neue Schulsporthalle aufzubringen – im Verständnis für das Gesamtinteresse unseres Viertels.

Berlin, 12. November 2014

Klaus Lemmnitz
Pro Kiez Bötzowviertel e.V., Vorsitzender

Joachim Poweleit
Pro Kiez Bötzowviertel e.V., AG Bürgerbeteiligung

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Eine Antwort zu Plädoyer für den Neubau einer Schulsporthalle in der D.-Bonhoeffer-Straße

  1. Christian Strahl schreibt:

    Lieber Herr Lemmnitz,
    lieber Herr Poweleit,

    Ihr Plädoyer habe ich gründlich gelesen. Es überzeugt mich nicht. Dazu im Einzelnen unter Beibehaltung der Reihenfolge Ihres Plädoyers:

    1) Sie schreiben in Ihrer Einleitung, drei der vier dafür benötigten Grundstücke seien bereits erworben worden.
    Tatsächlich ist die Errichtung der Sporthalle, und zwar der 4-Feld-Sporthalle, auch auf den bereits erworbenen drei Grundstücken möglich (siehe II.3.3 der Begründung zum B-Plan 3-8).Des vierten Grundstücks bedarf es nicht.

    2) Sie schreiben, dass Sie durch die Sporthalle allenfalls mit einem zeitweise erhöhten Fußgänger- und Fahrradverkehr rechnen. Auf welche Tatsachen und Erfahrungen stützen Sie diese Erwartung?

    Meine Erwartung, dass es zu einer erheblichen Zunahme des motorisierten Verkehrs kommen wird, basiert auf meinen eigenen Erfahrungen als Vater von drei Kindern. Wenn meine 11-jährige Tochter, die beim Berliner TSC Fußball spielt (und selbstverständlich zum Training und zu Heimspielen (beides in der Paul-Heye-Straße) mit dem Fahrrad fährt), am Wochenende Auswärtsspiele hat, finden diese in allen Ecken Berlins statt, von Staaken über Buchholz bis Grünau. Zu diesen Spielen fahren wir (und auf Nachfrage auch alle anderen Eltern unserer Mannschaft) grundsätzlich mit dem Auto, weil dies die Fahrzeit doch erheblich verkürzt. Gleiches gilt für die Eltern der Gastmannschaften, wenn die Spiele in der Paul-Heye-Straße, die nun wirklich sehr zentral liegt, stattfinden.
    Für die außerschulische Nutzung der geplanten Sporthalle hat der Bezirk selbst eingeräumt, dass gegenwärtig gar nicht abzusehen ist, wer die Sporthalle nutzen wird. Die Vergabe von Hallenzeiten wird erst nach Fertigstellung der Halle vom Schulamt vorgenommen werden. Welche Vereine die Halle nutzen werden, ist daher gegenwärtig nach meiner Kenntnis völlig offen.
    Aber Sie werden sicherlich darstellen können, worauf sich Ihre Annahme in diesem Punkt stützt.
    Im Übrigen überwiegt die außerschulische Nutzung der Sporthalle gegenüber der schulischen Nutzung, was sich durch einfache Addition der Nutzungszeiten ergibt.

    3) Sie schreiben, die Auslegung der Pläne in den Sommerferien 2011 markierte das Ende des Beteiligungsprozesses. Tatsächlich gab es wirklich schon 5 Jahre zuvor, nämlich im September 2006 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit. Es sind aber möglicherweise einige Bewohner erst nach September 2006 hergezogen. Als Interessierter haben Sie 2011 Stellung genommen. Auch ich habe mit der Auslegung gerechnet und diese erwartet und habe Stellung genommen. Manch anderer war aber sicherlich nicht so dicht an dem Thema dran und hat sich deshalb in den Sommerferien 2011 um anderes gekümmert. Aber das ist in der Sache jedenfalls für mich nicht so erheblich.

    4) Sie schreiben, der Baukörper werde die Traufhöhen der Nachbarhäuser nicht übersteigen und sei damit genehmigungsfähig und damit seien Befürchtungen über ein zu groß dimensioniertes Gebäude entkräftet. Ich weiß nicht, wie die Sporthalle aussehen soll. Allerdings kenne ich die Sporthalle in der Wichertstraße und ein solches Monstrum mag ich mir in unserer Straße nicht vorstellen, auch wenn die dortige Halle nicht höher ist als die Traufhöhen und sicher auch genehmigungsfähig war und ist. Es gibt sicher auch andere Beispiele. Ich kenne natürlich auch die seit vielen Jahren zur Hälfte gesperrte 4-Feld-Sporthalle in der Sredzkistraße. Diese steht allerdings mit der kurzen Seite an der Straße und wirkt deswegen nicht so gewaltig.

    5) Sie schreiben, und daran wird für mich besonders deutlich, wie viel Substanz in Ihrer Argumentation steckt, die Straßenseite der Dietrich-Bonhoeffer-Straße, zu der auch der geplante Sporthallenneubau gehört, liege im Einzugsbereich der Homer-Grundschule.
    Was für ein Unsinn!
    Auf eben jener Straßenseite befinden sich die Grundstücke Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1-16, wie Sie vor Ort leicht feststellen können.

    Sie können die zuständige Grundschule über eine Suchseite der Senatsverwaltung für BJW ermitteln:
    http://www.berlin.de/sen/bwf/meine_fragen/wo_finde_ich/schule_kita/anwendung/default.aspx

    oder die Einzugsbereiche auf den Internetseiten des Bezirksamts Pankow herunterladen:
    http://www.berlin.de/imperia/md/content/bapankow/schulamt/5._internet_einzugsbereiche_2014_15_manuell.pdf?start&ts=1415787125&file=5._internet_einzugsbereiche_2014_15_manuell.pdf

    Bitte lassen Sie mich wissen, welche Hausnummern der Dietrich-Bonhoeffer-Straße zum Einzugsbereich der Homer-Grundschule gehören. Sie werden kein einziges derartiges Grundstück finden!
    Noch nicht einmal die Grundstücke, auf denen die Sporthalle der Homer-Grundschule errichtet werden soll, gehören zum Einzugsbereich der Homer-Grundschule!

    6) Sie schreiben, die Werneuchener Wiese sei eine der ganz wenigen verbliebenen Freiflächen im Gebiet und es gebe Gutachten, die die Bedeutung dieser Fläche für die Frischluftzufuhr der Innenstadt hervorgehoben haben.
    Abgesehen davon, dass ich als Laie mir nicht vorstellen kann, dass es auf diese kleine Fläche neben dem riesigen Volkspark Friedrichshain für die Frischluftzufuhr der Innenstadt irgendwie ankommen soll, ist diese Behauptung so unkonkret, dass sie für mich nicht nachprüfbar ist. Wenn Sie sich auf diese Gutachten gestützt haben, liegen Ihnen diese Gutachten sicherlich vor. Ich würde gerne die Gelegenheit erhalten, diese Gutachten einzusehen. Was sagen die Gutachten darüber aus, wie sich Schule, Sporthalle, Sportplatz und Schulhof auf der Werneuchener Wiese auf die Frischluftzufuhr der Innenstadt auswirken würden?
    Warum hat der Bezirk im B-Planverfahren nichts derartiges in seiner Begründung erörtert?

    7) Sie schreiben, Sie könnten nicht akzeptieren, dass „statt ein seit 100 Jahren bestehendes und funktionierendes, wenngleich sanierungsbedingten Schulbaus Pasteurstraße 7-11 aufgegeben werden soll, um es dann an anderer Stelle neu zu errichten“.
    Diesen Satz sollten Sie sicherlich sprachlich etwas überarbeiten. Inhaltlich kann man gleichwohl etwa ahnen, was Sie ausdrücken wollen, wenn man „sanierungsbedingt“ durch „sanierungsbedürftig“ ersetzt.

    Für mich bleiben gleichwohl folgende Fragen offen:

    Können Sie sich vorstellen, dass sich im Laufe von 100 Jahren Anforderungen an Schulen und deren Ausstattung verändert haben?

    Warum der statt erforderlicher 2.500 qm nur halb so große Schulhof?

    Warum statt eines ausreichend großen hellen Schulhofs einer neuen Schule am Park auf der Werneuchener Wiese einen kleinen dunklen Schulhof in der Pasteurstraße?

    Warum statt ca. 6.000 qm nach Musterraumprogramm empfohlener Sportfreifläche für eine Schule auf der Werneuchener Wiese kein einziger Quadratmeter Sportfreifläche am geplanten Standort Pasteur-/Dietrich-Bonhoeffer-Straße?

    Warum gehört Sportunterricht an der frischen Luft auf einem Sportplatz für Sie nicht zu „heutigen und künftigen Anforderungen entsprechendem Sportunterricht“?

    Warum nicht statt einer teuren Variante mit gewaltigen Ausstattungsdefiziten eine kostengünstigere optimal ausgestattete Schule errichten?

    Ist jemals eine mögliche andere Nutzung des Gebäudes Pasteurstr. 7, 9, 11 ernsthaft geprüft worden?

    Warum für Millionen von Euro von Privateigentümern Grundstücke zu Höchstpreisen aufkaufen, wenn landeseigene Grundstücke vorhanden sind?

    Warum wurden bis jetzt schon Zehntausende Euro Anwaltskosten durch absurdes Taktieren des Bezirks -Sie kennen die Einzelheiten, ich hatte Ihnen die Unterlagen im Juni hier bei mir im Büro gezeigt- allein für den Erwerb des Grundstücks Dietrich-Bonhoeffer-Str. 9 völlig unnötig aus dem Fenster geworfen?

    Schluss mit diesem Steuerverschwendungs-Irrsinn!

    Sie schreiben, sie hätten fast 20 Jahre den Vorbereitungs- und Planungsprozess begleitet.
    Dann ist es doch überraschend, dass offensichtlich bei so vielen Beteiligten niemandem aufgefallen ist, dass man sich vielleicht zunächst einmal darum bemühen sollte, die benötigten Flächen zu erwerben. Wie kann es denn sein, dass 2009, vor gerade einmal 5 Jahren, in einem Zeitpunkt also, als der Bezirk schon 15 Jahre plante und Sie diese Planungen schon eben diese 15 Jahre begleiteten, ich mit der Bundesimmobilienverwaltung einen Kaufvertrag abschließen und infolgedessen ins Grundbuch eingetragen werden konnte, weil der Bezirk sich schlicht gar nicht um das Grundstück bemüht hatte?
    Ich meine, es wäre geschickter gewesen, erst die Grundstücksfragen zu klären, und zwar schon vor 20, jedenfalls aber vor 10 Jahren und dann die Planungen auf die tatsächlich zur Verfügung stehenden Flächen abzustellen. Der Bezirk plante erst und versucht jetzt, die Grundstückssituation mit seinen voreiligen Planungen in Übereinstimmung zu bringen.
    Ich denke, dass das nicht gelingen wird. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht.

    Sie schreiben, jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, die Planungen durch Bautätigkeit umzusetzen.
    Wie soll das denn gehen? Es gibt nach meinen Informationen für die Sporthalle noch nicht einmal einen Bauantrag und demzufolge wohl auch erst recht keine Baugenehmigung. Der Zeitpunkt für irgendeine Bautätigkeit ist demnach bezogen auf die Sporthalle nach meiner Einschätzung noch in Sicht.

    Lieber Herr Lemmnitz,
    lieber Herr Poweleit,

    wir wissen inzwischen wohl alle, dass der Bezirk jetzt beabsichtigt, zunächst nur 2 Hallenteile in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße zu errichten. Damit ist das neue Gymnasium, das der Bezirk in der Pasteurstraße 7, 9, 11 (nicht: 7-11) einrichten möchte, dann der Bedarfsberechnung von Bezirk und Land ausreichend mit Sporthallenfläche versorgt.
    Ich denke, damit wird die Dietrich-Bonhoeffer-Straße dann ihren Beitrag geleistet haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Strahl

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